#Neue Partner, klare Vision: JFG FC Stiftland blickt wieder nach vorne#

Frischer Wind für die JFG FC Stiftland: Mit neuen Partnervereinen und ehrgeizigen Zielen im Nachwuchsbereich nimmt die Jugendförderung wieder Fahrt auf. Nur eine wichtige koordinative Position ist bei der JFG nach wie vor vakant.

von Thomas Schrems Onetz Media

Sven Strößenreuther (links) brennt nicht nur für die JFG Stiftland. Auch für die SpVgg Weißenstadt steht er regelmäßig auf dem Platz.
Bild: Thomas Schrems

Die JFG FC Stiftland, bestehend aus dem SV Mitterteich, SV Pechbrunn, FC Hohenberg-Schirnding und dem VfB Arzberg, stellt sich der Herausforderung, den Jugendfußball in der Region voranzubringen. Durch das Ausscheiden des TSV Konnersreuth stießen der FC Hohenberg-Schirnding und der VfB Arzberg zur JFG hinzu und sorgten dafür, dass das Projekt mit frischem Wind weitergeführt werden kann.

„Wir sind froh, zwei Vereine gefunden zu haben, die sich mit den Zielen und der Ausrichtung der JFG FC Stiftland voll identifizieren konnten“, berichtet Sven Strößenreuther, Trainer der U19 und Organisator rund um die Trainingseinheiten, gegenüber Oberpfalz-Medien. Die Zusammenarbeit laufe positiv, doch bleibt das Amt des Jugendkoordinators noch unbesetzt. Trotzdem befindet sich die JFG laut Strößenreuther wieder „auf einem guten Weg, um den Jungs und Mädels in der Region Breiten- und Leistungssport anzubieten“.

Sportlich zog die JFG zur Winterpause eine überwiegend positive Bilanz. Die U15 zeigte in der Kreisliga eine starke Entwicklung: Nach anfänglichen Schwierigkeiten formte sich aus einer neu zusammengestellten eine schlagkräftige Mannschaft, die mit sechs Siegen und einem Remis eine erfolgreiche Hinrunde spielte. „Wir freuen uns jetzt auf die Hallensaison und auf den Beginn der Aufstiegsrunde zur Bezirksoberliga“, sagt Strößenreuther. Der Kader umfasse 19 Spieler, die Trainingsbeteiligung sei mit durchschnittlich 15 bis 16 Spielern äußerst zufriedenstellend. Die U17 präsentierte sich ebenfalls vielversprechend: Mit dem momentanen fünften Platz in der Bezirksoberliga liegt sie voll im Soll. Erfreulich sei besonders „der Ehrgeiz und die Spielfreude“ der 20 Spieler im Training wie auch im Spiel.
Probleme bei der U19

Die U19, die ebenfalls in der BOL spielt, kämpfte jedoch mit personellen Engpässen und musste die Abgänge wichtiger Spieler kompensieren, die nun zum Teil auch im Landesliga-Kader des SV Mitterteich zu finden sind. Der Kader besteht aktuell aus 16 Spielern, wovon jedoch zwei Langzeitverletzte zu beklagen sind. „Das Ziel, im oberen Drittel mitzuspielen, ist durch die Abgänge der Top-Jahrgänge leider nicht umzusetzen“, merkt Strößenreuther an. In die Mannschaft rückten auch einige jüngere Spieler aus der U17 auf, die jedoch „noch Zeit benötigen, um richtig Fuß zu fassen“.

Dennoch bleibt Strößenreuther zuversichtlich: „Ich bin überzeugt, dass wir ab der Rückrunde die benötigten Punkte einfahren, um einen Platz im Mittelfeld zu erreichen.“ Auch organisatorisch wurde die Basis für einen strukturierten Trainingsbetrieb geschaffen. Die Mannschaften haben feste Trainingsorte, die jährlich rotieren. Die U13 trainiert in Arzberg, die U15 in Hohenberg, die U17 in Pechbrunn und die U19 in Mitterteich. Diese Verteilung soll für eine stabile Struktur sorgen und das Gemeinschaftsgefühl der JFG stärken.
Zufrieden mit Trainerteam

Für die Zukunft setzt sich die JFG ambitionierte Ziele. Neben dem sportlichen Fortschritt möchten Strößenreuther und sein Team sicherstellen, dass die Jugendlichen bestmöglich ausgebildet werden. „Unser Ziel ist es, top ausgebildete, qualitativ gute Spieler in die Herrenmannschaften zu bringen und in jeder U-Klasse zwei Mannschaften zu stellen“, betont er. Trotz personeller Herausforderungen ist die JFG mit der Arbeit ihres Trainerteams, das sich aus Ferit Yalçin (U13), Hans-Jürgen Kraus (U15), Bernd Lauterbach (U17) und Strößenreuther (U19) zusammensetzt, zufrieden.

Lediglich die Position des Jugendkoordinators bleibt ein offener Punkt, und das Team ist aktiv auf der Suche, um diesen wichtigen Posten bald neu zu besetzen. Strößenreuther formulierte abschließend einen Wunsch, der ihm besonders am Herzen liegt: „Mein Wunsch für die Zukunft ist, dass alle Vereine wieder verstärkt auf die Jugendarbeit setzen. Ohne Jugend gibt es keine Zukunft für die Herrenmannschaften.“